PM: Homoterror gegen die AfD

Aktiv gegen Rassismus ruft zum Protest gegen Wahlkampfauftakt der Partei auf

Für den 20. Mai kündigt die AfD ihren Wahlkampfauftakt auf dem Georgsplatz in Hannover an. Bei der Veranstaltung soll auch Beatrix von Storch sprechen, die für die AfD im Europaparlament sitzt. Das solidarische Netzwerk „Aktiv gegen Rassismus“ ruft zu Gegenprotesten auf. Über die Rednerin heisst es im Aufruf: „Sie ist ein Bindeglied zwischen der AfD und christlichen Fundamentalist_innen, Abtreibungsgegner_innen und weiteren Gruppierungen die aktiv gegen das Selbstbestimmungsrecht von Frauen und Nicht-Heterosexuellen kämpfen. So unterstützte von Storch über Vereine die sogenannten „Demos für Alle“ auf denen gegen Homosexuelle mobil gemacht wurde.“

Aktiv gegen Rassismus mobilisiert unter dem bewusst provokanten Motto „Homoterror gegen die AfD“ auf den Georgsplatz. „Antifeminismus, Homo- und Transphobie sind fester Bestandteil rechter Politik. Gegen die Hetze der AfD setzen wir ein buntes Kiss In direkt auf dem Opernplatz.“ erklärt ein Sprecher des Netzwerks und ergänzt: „Wir widersetzen uns der Spaltung und stehen für eine Gesellschaft in der Alle leben und lieben können, wie sie wollen. Wir laden alle ein sich an unserer Aktion teilzunehmen.“

Gegen den Bundesparteitag der AfD: Solidarität statt Hetze!

Am 22. April kommen in Köln hunderte AfD-Mitglieder zusammen, um ihre SpitzenkandidatInnen für den Bundestagswahlkampf zu küren. RechtspopulistInnen und Neonazis einigen sich gemeinsam auf die widerwärtigen Parolen, mit denen sie die Fußgängerzonen und Straßen der Republik für die nächsten Monate verseuchen wollen. Dieses zentrale Event der RassistInnen darf nicht ungestört über die Bühne gehen. Wir werden den Parteitag blockieren. Sei dabei!
Bustickets für die gemeinsame Anreise gibt es hier:

* Infoladen, Kornstraße 28-32, Hannover-Nordstadt
* Annabee Buchladen, Stephanusstr. 12-14, Hannover-Linden Mitte

und bei allen Veranstaltungen.

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Offener Brief gegen AfD Veranstaltung in Springe

Sehr geehrte Damen und Herren,
Sehr geehrte Familie Radivojevic,

am Freitag, den 27.01.2017 findet um 19:00 Uhr die Veranstaltung „Die AfD stellt sich vor“ der Alternative für Deutschland (AfD) in ihren Räumlichkeiten, der „Alten Herberge“ in der Fußgängerzone Zum Oberntor 18 in Springe, statt.

Dies nahmen wir mit Verwunderung und großem Unverständnis auf. Die AfD steht für eine Politik der Ausgrenzung und Hetze. Durch immer schärfere Brandreden ihrer FunktionärInnen ist sie Stichwortgeberin für die Welle rassistischer Anschläge in der BRD.

Die jüngsten Aussagen von Björn Höcke, in denen er das Holocaust-Denkmal in Berlin als „Denkmal der Schande“ bezeichnet, zeigen einmal mehr das erschreckende und gefährliche Geschichtsverständnis, das in der AfD toleriert wird.

Für rassistische Stimmungsmache ist weder in Springe noch anderswo Platz. Wir bitten Sie daher eindringlich, die Veranstaltung am Freitag abzusagen!

Falls Sie sich dazu entscheiden, die AfD nicht auszuladen, laden wir alle GegnerInnen von Rassismus ein, vor Ort gegen diese Partei und die Verbreitung ihrer brandgefährlichen Ideologie in Springe zu protestieren.

Es grüßt

Aktiv gegen Rassismus – Solidarisches Netzwerk

Update:
Auf facebook hat die Alte Herberge einen Screenshot veröffentlicht aus der die Absage einer Veranstaltung am diesem Datum hervorgeht. Wir werden dies prüfen und melden uns dann wieder.

PM: Aktiv gegen Rassismus bewertet Positionierungen der Ratsfraktionen gegenüber der AfD

Vor drei Wochen richtete sich „Aktiv gegen Rassismus – solidarisches Netzwerk“ in einem offenen Brief an die Fraktionen der hannoverschen Ratsversammlung. Darin appellierten die AktivistInnen an die Ratsmitglieder, gegenüber RechtspopulistInnen und extrem Rechten, im Rat vertreten durch „Die Hannoveraner“ und seit den letzten Wahlen auch durch die „Alternative für Deutschland“, klare Kante zu zeigen.

Antworten hat das Netzwerk von vier Fraktionen erhalten: die der CDU, der SPD, der GRÜNEN und von „die Fraktion“. Pressesprecher Hendrik Rethemeyer: „Wir freuen uns über die Stellungnahmen, die wir erhalten haben und bedauern zugleich, dass uns keine von der LINKEN, der Piratenpartei und der FDP erreicht haben. Wir erwarten nichtsdestotrotz von allen Fraktionen, dass sie sich mit unserem Appell auseinandersetzen und ihn in die Tat umsetzen.“

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PM: Kreativer Protest gegen den Einzug der AfD in den Stadtrat

Am Donnerstag, den 03.11. fand die konstituierende Sitzung der hannoverschen Ratsversammlung statt. Erstmals dabei auch die Alternative für Deutschland. Um dagegen zu protestieren, versammelten sich zeitgleich Aktivist*innen des solidarischen Netzwerks „Aktiv gegen Rassismus“ mit Schlauchbooten auf dem Maschteich.
„Rassistische Politik stoppen – kommunal und überall“ stand auf dem Banner, das die Demonstrant*innen auf dem Gewässer hinter dem Rathaus ausgebreitet hatten. Hendrik Rethemeyer, Sprecher des Netzwerks: „Der Einzug der AFD in die städtische Ratsversammlung zeigt, dass rechte Parolen auch in Hannover auf fruchtbaren Boden treffen. Der Erfolg der Rechtspopulisten bestätigt uns in unserem Engagement gegen die gegenwärtige rassistische und sexistische Stimmungsmache. Deshalb waren wir auch heute aktiv und haben unseren Protest zu den gesellschaftlichen Entwicklungen – diesmal nicht auf die Strasse, sondern – aufs Wasser getragen.“
Bereits im Vorfeld hat das Netzwerk in einem offenen Brief an die Ratsmitglieder der verschiedenen Parteien appelliert, gegenüber Rechtspopulisten und extrem Rechten eine konsequente Haltung zu zeigen. „Wir werden auch weiterhin aktiv gegen Rassismus und populistische Hetze sein. Wir kämpfen für eine Gesellschaft, in der es niemandem schlecht gehen muss. Eine Gesellschaft, die sich nicht durch Spaltung, sondern durch Solidarität auszeichnet.“

Medienberichte