Tag-Archiv für 'aktion'

PM: Kreativer Protest gegen den Einzug der AfD in den Stadtrat

Am Donnerstag, den 03.11. fand die konstituierende Sitzung der hannoverschen Ratsversammlung statt. Erstmals dabei auch die Alternative für Deutschland. Um dagegen zu protestieren, versammelten sich zeitgleich Aktivist*innen des solidarischen Netzwerks „Aktiv gegen Rassismus“ mit Schlauchbooten auf dem Maschteich.
„Rassistische Politik stoppen – kommunal und überall“ stand auf dem Banner, das die Demonstrant*innen auf dem Gewässer hinter dem Rathaus ausgebreitet hatten. Hendrik Rethemeyer, Sprecher des Netzwerks: „Der Einzug der AFD in die städtische Ratsversammlung zeigt, dass rechte Parolen auch in Hannover auf fruchtbaren Boden treffen. Der Erfolg der Rechtspopulisten bestätigt uns in unserem Engagement gegen die gegenwärtige rassistische und sexistische Stimmungsmache. Deshalb waren wir auch heute aktiv und haben unseren Protest zu den gesellschaftlichen Entwicklungen – diesmal nicht auf die Strasse, sondern – aufs Wasser getragen.“
Bereits im Vorfeld hat das Netzwerk in einem offenen Brief an die Ratsmitglieder der verschiedenen Parteien appelliert, gegenüber Rechtspopulisten und extrem Rechten eine konsequente Haltung zu zeigen. „Wir werden auch weiterhin aktiv gegen Rassismus und populistische Hetze sein. Wir kämpfen für eine Gesellschaft, in der es niemandem schlecht gehen muss. Eine Gesellschaft, die sich nicht durch Spaltung, sondern durch Solidarität auszeichnet.“

Medienberichte

Mitmachaktion gegen den AfD Infotisch

Eine kleine Gruppe Engagierter hat heute den Infostand der AfD in der Innenstadt von Hannover besucht. Im Gepäck hatten sie einige Flyer und ein paar Müllsäcke.

Im Flyer wurde kurz die Politik der AfD vorgestellt und zum Besuchs des Stands aufgerufen, um Wahlmaterial einzusammeln und es anschließend in den Müllsäcken zu entsorgen.

Keine Stimme für die AfD!

Heute hat die selbsternannte Alternative für Deutschland wieder einen Wahlkampfstand in der Innenstadt von Hanno­ver aufgebaut.

Die AfD ist die Partei,

  • die immer wieder gegen Migrant_innen hetzt und ver­sucht Feindschaft zu schüren zwischen Neuankom­menden und denen, die schon länger hier leben.
  • die die Emanzipation von Frauen für abgeschlossen er­klärt hat und die sexualisierte Gewalt gegen Frauen nur dann bestrafen will, wenn die Täter nicht weiß und nicht deutsch sind.
  • die sich gegen eine Gleichbehandlung von Homosexu­ellen stellt und für die Familie nur aus Mutter, Vater und Kind bestehen darf.

Dies zeigt, dass die AfD eine besonders widerliche Partei ist. Sie ist alles anderes als eine Alternative, sondern beteiligt sich an rassistischer Hetze und macht ihren Wahlkampf auf Kosten feministischer Errungenschaften und gegen Gleich­berechtigungsforderungen Homosexueller.
Die Partei und ihre Forderungen gehören auf den Müll. Wir laden ein, den AfD Stand zu besuchen und das Material direkt bei uns zu entsorgen.

Wahlpropaganda entsorgen!

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PM: Bootshaus 84 lädt AfD in Hannover aus

Solidarisches Netzwerk „Aktiv gegen Rassismus“ begrüßt Positionierung des Pächters gegen AfD.

Die angekündigte Veranstaltung der AfD in Hannover muss heute ausfallen. Anscheinend hatte die Partei erneut Räume im Bootshaus84 in Linden-Süd reserviert, um auf einer Veranstaltung ihre Ideen zum Kommunalwahlkampf vorzustellen. Nach einem offenen Brief den das solidarische Netzwerk „Aktiv gegen Rassismus“ am Dienstag an den Pächter der Gaststätte schickte, lud dieser die Partei nun aus. „Wir begrüßen die eindeutige Positionierung gegen die AfD. Eine Partei, die rassistische, antifeministische und homophobe Stimmungsmache betreibt. Um für diese Inhalte keinen Raum zu lassen braucht es Engagement und eine klare Position. Beides war in diesem Fall vorhanden.“ freut sich ein Sprecher des Netzwerks über die Absage für die AfD.

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PM: Aktiv gegen Rassismus: AfD Infostand in Hannover „eingemauert“

Rund 20 Engagierte des Solidarischen Netzwerks „Aktiv gegen Rassismus“ haben heute einen Infostand der rechtspopulistischen „Alternative für Deutschland“ mit Umzugskartons eingemauert. Die Aktion in der Innenstadt richtet sich gegen die Abschottung der Europäischen Union und rassistische Stimmungsmache im Inland. „Die AfD will diesen Kurs der Abschottung nach außen und Ausgrenzung im Inneren weiter forcieren. Wir wollen den Fans von Grenzen und Stacheldraht den Spiegel vorhalten und haben daher den Stand der Partei symbolisch eingemauert.“ erklärt ein Sprecher von Aktiv gegen Rassismus die Aktion.

Das Netzwerk wirft der Partei rassistische und homophobe Politik vor. „Prominente AfD Politiker_innen haben in der Vergangenheit herausragend an Stimmungsmache gegen Flüchtlinge und Homosexuelle beigetragen. Markus Pretzell mit der Forderung nach einem Schießbefehl, Björn Höcke mit seiner völkischen Rhetorik und Beatrix von Storch mit ihrer Unterstützung für die homophoben ‚Demo für Alle‘ Aktionen sind nur einige Beispiele.“ so der Sprecher.

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Besuch gegen Polizeigewalt

Wir haben heute den Rat der Stadt Hannover besucht und mit einer Rede, einem Transparent und einigen Flyern auf die Polizeigewalt bei den letzten Protesten gegen die Versammlungen von PEGIDA Hannover bzw. Bürgerprotest hingewiesen.

Unser Redebeitrag:
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